Vater und Tochter sitzen auf einem PV Dach und betrachten ein kleiner WindradVater und Tochter sitzen auf einem PV Dach und betrachten ein kleiner Windrad

Klima.Sieger – zum 10. Mal zeigten Vereine aus unserer Region, wie Klimaschutz gelingt

Zum 10‑jährigen Jubiläum des Klima.Sieger-Wettbewerbs rücken die Projekte der Vereine erneut in den Mittelpunkt. Seit einem Jahrzehnt zeigen sie, wie Maßnahmen an Vereinsgebäuden vor Ort umgesetzt werden können.

Im Jubiläumsjahr wurden erneut zahlreiche Vorhaben eingereicht. Förderbeträge von bis zu 25.000 EUR unterstützen die Vereine bei der Realisierung.

Außerdem: Drei ausgewählte Vereine geben in Videoporträts Einblicke in ihre Projekte, die Umsetzung und ihre Erfahrungen.

Am 17.06.2026 wurden die Preisträgerinnen im Schloss Ovelgönne in Bad Oeynhausen feierlich ausgezeichnet.

 

Zu den Preisträger*innen aus 2026

 

Die Bühne für echte Klimahelden
10 Jahre Klima.Sieger

Seit zehn Jahren zeichnet der Klima.Sieger-Wettbewerb Vereine aus, die mit nachhaltigen Sanierungs- und Modernisierungsprojekten Verantwortung für die Zukunft übernehmen. Die Ehrung der Preisträger*innen des Jubiläumsjahres fand am 17. Juni 2026 im Schloss Ovelgönne in Bad Oeynhausen statt.

Anlässlich des Jubiläums blicken wir auf besondere Erfolgsgeschichten zurück: Entdecken Sie die Gewinner*innen 2026, erleben Sie drei ausgewählte Praxisprojekte ehemaliger Preisträger*innen in unseren Videoreportagen und erfahren Sie im Interview mit der Jury, was den Klima.Sieger-Wettbewerb so besonders macht.

Gewinner*innen 2026 entdecken
Praxisprojekte ansehen
Zum Jury-Interview

Westfalen Weser Klima.Sieger Preisverleihung 2026: Es stehen mehrere Personen mit Auszeichnungen auf der Bühne.
Westfalen Weser Klima.Sieger Preisverleihung: Die Besucher der Veranstaltung trage sich in die Teilnehmerliste ein. Es sind mehrere Menschen am Empfang zu sehen.
Blumen-Dekoration auf der Preisverleihung Westfalen Weser Klima.Sieger 2026
Westfalen Weser Klima.Sieger Preisverleihung 2026: Es spricht jemand auf der Bühne und man sieht die Zuschauer sitzend von hinten.

1.861.700 € Preisgelder insgesamt

436 Bewerbungen

10 Wettbewerbe

Die Preisträger*innen 2026

Allen Preisträger*innen viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer Sanierungsmaßnahmen!
Nachfolgend finden Sie alle Gewinner*innen in unseren diesjährigen Wettbewerbs-Kategorien.

Platz 1

Gewinn: 25.000 EUR

Man sieht den Preisträger Förderverein Kloster Bredelar e. V. mit der Jury des Westfalen Weser Klima.Sieger

Förderverein Kloster Bredelar e. V.

Platz 2

Gewinn: 20.000 EUR

Man sieht den St. Sebastian Schützenbruderschaft 1733 e. V und die Jury des Westfalen Weser Klima.Siegers

St. Sebastian Schützenbruderschaft 1733 e. V.

Platz 3

Gewinn: 15.000 EUR

Man sieht den Bürgerhaus Porta Westfalica e. V. zusammen mit der Westfalen Weser Klima.Sieger Jury

Bürgerhaus Porta Westfalica e. V.

Platz 4

Gewinn: 10.000 EUR

Man sieht den Heimatschutzverein Lichtenau 1663 e. V. und die Westfalen Weser Klima.Sieger Jury

alle Heimatschutzverein Lichtenau 1663 e. V.

Sonderpreis

15.000 EUR

Verein zur Förderung des Baues und der Unterhaltung des Altenwohnheims Salzkotten e. V. und der St. Johannes Schützenbruderschaft 1653 e. V. Salzkotten

Übersicht Preisträger Klima.Sieger 2026

Preisträger Kategorie „Sanierungsvorhaben“

 PlatzPreisgeldOrt
Förderverein Kloster Bredelar e. V. 1. Platz 25.000 € Marsberg
St. Sebastian Schützenbruderschaft 1733 e. V. 2. Platz 20.000 € Altenbeken-Schwaney
Bürgerhaus Porta Westfalica e. V. 3. Platz 15.000 € Porta Westfalica
Heimatschutzverein Lichtenau 1663 e. V. 4. Platz 10.000 € Lichtenau
Verein zur Förderung des Baues und der Unterhaltung des Altenwohnheimes Salzkotten e. V. Sonderpreis soziales Engagement 15.000 € Salzkotten
St. Johannes Schützenbruderschaft 1653 e. V. Salzkotten    
Aero-Club Minden e. V.   7.000 € Porta Westfalica
Betreiberverein Grundberghalle Tietelsen e. V.   7.000 € Beverungen
Betreiberverein Nethehalle e. V.   7.000 € Bad Driburg
Dorfgemeinschaft Rischenau e. V.   7.000 € Lügde
Klassengeist Meerhof e. V.   7.000 € Marsberg
Schützenverein Echtorf e. V.   7.000 € Nienstädt
Tennis Club Wewer e. V.   7.000 € Paderborn
Trägerverein Freibad Belle e. V.   7.000 € Horn-Bad Meinberg
Waldbadinitiative Rohdental e. V.   7.000 € Hessisch Oldendorf
Steinheimer Karnevalsgesellschaft e. V.   4.000 € Steinheim
TuS Hartum von 1894 e. V.   4.000 € Hille
Verein für Heimatpflege und Regionalgeschichte Hehlen e.V.   4.000 € Bodenwerder-Polle
Bürgerhausverein Drenke e. V.   2.000 € Beverungen
FC 25 GW Weiberg e. V.   2.000 € Büren
MTV Fürstenberg v. 1888 e. V.   2.000 € Boffzen
TuS Riehe e. V.   2.000 € Samtgemeinde Nenndorf
Verein zur Förderung des Sportes, des Freizeit- und Erholungswertes Hummersen e. V.   2.000 € Lügde
VfL Lichtenau 1924 e. V.   2.000 € Lichtenau
KSC Porta e. V.   1.000 € Porta Westfalica
Leben unterm Regenbogen e. V.   1.000 € Salzkotten

Preisträger Kategorie "Sanierungsideen"

 PlatzPreisgeldOrt
SV 1930 Bergheim e. V.   2.000 € Steinheim
Schützengemeinschaft Boffzen e. V.   1.000 € Boffzen
Schützenverein „Zum Grünen Kranze“ Raderhorst e. V.   1.000 € Petershagen
TuSpo Heinsen von 1919 e. V.   1.000 € Bodenwerder-Polle

Klima.Sieger im Überblick: Drei Projekte aus der Praxis

Im Rahmen des 10‑jährigen Bestehens des Klima.Sieger-Wettbewerbs werden drei Vereine und ihre Projekte vorgestellt. Die Videos zeigen, wie Maßnahmen geplant und umgesetzt wurden und welche Erfahrungen dabei gesammelt wurden.

Jungschützen Ostenland: Energiekonzept für das Vereinsheim

Die Jungschützen Ostenland haben ein integriertes Energiekonzept umgesetzt. Mit einem ganzheitlichen Ansatz aus Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und E‑Ladeinfrastruktur ist ein zukunftsweisendes Energiekonzept entstanden.

Besonders bemerkenswert: Das Projekt wurde größtenteils von einer jungen Gemeinschaft mit rund 160 Mitgliedern realisiert. Engagement, Eigeninitiative und Zusammenarbeit standen dabei im Mittelpunkt.

Die Förderung durch den Klima.Sieger-Wettbewerb bildete den entscheidenden Startschuss für die Umsetzung. In enger Abstimmung mit regionalen Handwerksbetrieben konnte das Projekt erfolgreich realisiert werden.

Der messbare Erfolg spricht für sich: Der Stromverbrauch des Vereinsheims konnte von etwa 3.000 kWh auf rund 400 kWh pro Jahr reduziert werden.

 

 

SC Bredelar: Weiterentwicklung des Sportzentrums

Der Verein hat sein Sportzentrum modernisiert und erweitert. Neben baulichen Maßnahmen wurden auch technische Lösungen umgesetzt, darunter eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur sowie die Umstellung auf LED-Beleuchtung und Bewegungsmelder.

Ziel war es, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Betriebskosten langfristig zu steuern. Gleichzeitig wurde das Sportangebot ausgebaut.
Die Förderung durch den Klima.Sieger-Wettbewerb ermöglichte zusätzliche Maßnahmen im Energiebereich und trug maßgeblich zur Umsetzung bei. Der Verein wurde dabei durch umfangreiche Eigenleistungen unterstützt.

Die Entwicklung zeigt sich unter anderem in steigenden Mitgliederzahlen und einer hohen Nutzung des Sportzentrums.

Schützengesellschaft Hagenburg: Umstellung der Energieversorgung

Im Zuge einer Gebäudeerweiterung hat die Schützengesellschaft ihre Energieversorgung neu ausgerichtet. Die bisherige Gasheizung wurde durch eine Luft‑Wasser‑Wärmepumpe ersetzt und damit eine zentrale technische Umstellung umgesetzt.

Ausgangspunkt waren steigende Energiepreise sowie die Überlegung, bauliche und technische Maßnahmen miteinander zu verbinden. Ziel war es, die Energieversorgung unabhängiger von fossilen Energieträgern zu gestalten.
Die Förderung durch den Klima.Sieger-Wettbewerb war eine wichtige Grundlage für die Umsetzung. Sie ermöglichte es dem Verein, die geplanten Maßnahmen in dieser Form zu realisieren.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war zudem das Engagement der Vereinsmitglieder, die die Umsetzung über einen längeren Zeitraum aktiv unterstützt haben.

 

 

Hinter den Kulissen des Klima.Sieger-Wettbewerbs

Was macht ein erfolgreiches Klima.Sieger-Projekt aus? Welche Entwicklungen haben den Wettbewerb in den vergangenen zehn Jahren geprägt? Und welche Bewerbungen sind der Jury besonders in Erinnerung geblieben?

Zum Jubiläum geben die Jurymitglieder spannende Einblicke in ihre Arbeit und blicken auf zehn Jahre voller Ideen, Engagement und erfolgreicher Projekte zurück.

Ein freundlich lächelnder Mann im dunklen Anzug vor einem hellgrauen Hintergrund.

Ihr Ansprechpartner

Interesse geweckt?

Fragen beantwortet Ihnen gern die Servicestelle des Wettbewerbs bei der Klimaschutzagentur Weserbergland: 

 

Klima.Sieger - gut zu wissen

Was kann man gewinnen?

Es werden Förderbeträge bis zu 25.000 Euro pro Sanierungsvorhaben vergeben!

Wer kann teilnehmen?

Der Wettbewerb richtet sich an Vereine im Geschäftsgebiet von Westfalen Weser, die ihr Vereinsgebäude, ihr Grundstück oder eine andere bauliche Anlage energetisch sanieren möchten.

Wie kann man sich bewerben?

Bewerbungen sind ausschließlich online möglich! Wenn Sie die für Ihr Vorhaben passende Kategorie gewählt haben, füllen Sie einfach den Bewerbungsbogen online aus. Westfalen Weser arbeitet im Rahmen des Wettbewerbs mit der Klimaschutzagentur Weserbergland zusammen und hat dort eine Servicestelle eingerichtet. Diese berät Sie zu allen Fragen rund um den Wettbewerb, zur Antragstellung sowie zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

 

Klima.Sieger Flyer

Teilnahmebedingungen

Ein Schild auf dem Klimasieger steht

Wie wird bewertet?

Kategorie A | Konkrete Sanierungsvorhaben
Sie haben bereits ein nachvollziehbares Konzept für Ihr Vorhaben? Dieses kann aus einer energetischen Komplettsanierung oder Einzelmaßnahmen bestehen, wie zum Beispiel dem Einsatz von erneuerbarer Energie, dem Austausch von Fenstern oder der Dämmung Ihres Vereinsheims.

Kategorie B | Sanierungsideen
Sie haben Ideen für Energiespar-Maßnahmen in Ihrem Verein? Vor der Umsetzung soll eine neutrale Energieberatung erfolgen und ein Sanierungskonzept erstellt werden. Mit dem Förderbetrag unterstützen wir sowohl die Kosten für die Beratung und Konzepterstellung, als auch geringinvestive Maßnahmen, wie z.B. die Dämmung der Heizungsrohre.

Welche Kriterien spielen eine Rolle?

  • Wie viel Energie/CO2 wird voraussichtlich eingespart?
  • Wie schlüssig ist die Planung und das Konzept des Sanierungsvorhabens?
  • Werden erneuerbare Energien sinnvoll eingesetzt und in welchem Umfang?
  • Wird innerhalb eines Jahres mit der Umsetzung begonnen?
  • Wie effizient wird bei der Sanierung mit Ressourcen umgegangen?
  • Wie intensiv ist die Kommunikation zum Sanierungsvorhaben?
  • Wie hoch die Motivation und der Vorbildcharakter des Vorhabens?

FAQ

Häufige Fragen

Wie sind die Bewerbungsbögen auszufüllen und einzureichen?

Seit dem Jahr 2023 erfolgt das Ausfüllen und Absenden des Bewerbungsbogens ausschließlich direkt online. Die Teilnahme ist dadurch für Sie noch einfacher, da das bisherige Herunterladen und manuelle Versenden entfallen. Am besten, Sie verschaffen sich vor dem Ausfüllen einen Überblick über den Bewerbungsbogen sowie die benötigten Angaben und Unterlagen, da ein Zwischenspeichern nicht möglich ist.

Der Bewerbungsbogen muss vollständig ausgefüllt werden. Das erspart Nachfragen der Servicestelle und nur so ist eine angemessene Bewertung durch die Jury möglich. Für eine Teilnahme am Wettbewerb ist es außerdem erforderlich, dass die im Bewerbungsbogen angegebenen Dokumente, wie z.B. Kopien der Eigentumsnachweise, Pachtverträge oder Angebote von Handwerksunternehmen an den entsprechenden Stellen im Bewerbungsbogen hochgeladen werden. Es ist nicht nötig, die Dokumente zusätzlich in Papierform zu senden, das schont die Umwelt.

Alles auf einmal oder besser nacheinander?

Sie haben viel vor und einen umfassenden Maßnahmenplan, können aber aus zeitlichen, finanziellen oder anderen Gründen zunächst nur einen kleinen Teil davon umsetzen? Dann bewerben Sie sich am besten nur mit den Maßnahmen, deren Umsetzung konkret absehbar ist. Dadurch halten Sie sich die Option offen, sich in den nächsten Jahren mit weiteren Maßnahmen erneut beim Klima.Sieger zu bewerben. Andererseits gilt: Wird ein komplettes Maßnahmenpaket direkt umgesetzt, gehört auch alles in die Bewerbung und erhöht Ihre Gewinnchancen! Benötigen Sie Unterstützung bei dieser Frage, wenden Sie sich gerne an unsere Servicestelle.

Was ist mit Sanierungskonzept gemeint?

Mit Sanierungskonzept ist eine konkrete Strategie zur energetischen Sanierung von den Vereinsgebäuden oder anderen Sportanlagen gemeint. Ein Sanierungskonzept dient dazu, Klarheit darüber zu schaffen, welche Ziele der Verein mit einer Sanierung erreichen will, welche energetischen Maßnahmen dazu sinnvoll sind und wie sie zukunftsorientiert umgesetzt werden können. Bestandteile eines Sanierungskonzepts sind in der Regel die Zielsetzung des Vereins, die Ergebnisse der Energieberatung (schriftlicher Bericht mit konkreten Maßnahmenvorschlägen, ggf. Berechnungen) oder andere Planungsunterlagen, sowie eine Kostenschätzung oder ein Finanzierungsplan. Zusätzlich zu den energetischen und finanziellen Faktoren können auch andere Aspekte schriftlich erfasst werden, z.B. Überlegungen zu Maßnahmen zur besseren Nutzbarkeit oder der Beschluss, ein Energiecontrolling zur Überprüfung der tatsächlichen Einsparung nach der Umsetzung einzuführen.

Warum brauchen wir ein Sanierungskonzept?

Ein Sanierungskonzept hilft dabei, verschiedene Ziele und bauliche Maßnahmen aufeinander abzustimmen und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Dies ist vor allem wichtig, wenn Baumaßnahmen schrittweise und über längere Zeiträume erfolgen sollen. Viel zu häufig wird nur das „Nötigste“ gemacht, statt mit einer durchdachten Gesamtstrategie die Aspekte Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit, Emissionsreduktion und Nutzerbedürfnisse zu vereinen. Zum Beispiel kann es sinnvoll sein, zuerst Fenster zu erneuern und die Wände zu dämmen, um später eine Heizung einzubauen, die auf den geringeren Wärmebedarf abgestimmt ist. In anderen Situationen ist dies vielleicht nicht möglich, aber es gäbe andere Optionen, um langfristig Energie und Kosten zu sparen. Auch die fachgerechte Ausführung sowie die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen (z.B. Trinkwasserverordnung und Energieeinsparverordnung) setzen eine gute Planung voraus.

Was kann als Sanierungskonzept eingereicht werden?

Sanierungskonzepte können je nach Art des Gebäudes oder der Sportanlage unterschiedlich sein. In der Regel setzt ein konkretes Konzept eine Beratung durch eine:n Energieberater:in (z.B. Gebäudeenergieberater:in HWK) oder andere:n Fachplaner:in voraus, der einen Bericht erstellt, in dem der Ist-Zustand betrachtet wird und sinnvolle Maßnahmen vorgeschlagen werden. Eventuell sollten zusätzliche Erläuterungen ergänzt werden, z.B. wenn tatsächlich geplante Maßnahmen von den Vorschlägen abweichen oder zusätzliche Maßnahmen geplant sind. Es sollte erkennbar sein, welche Ziele verfolgt werden, warum welche baulichen und technischen Maßnahmen umgesetzt werden sollen und welche Einsparung erreicht werden kann.

Vier Beispiele für unterschiedliche Projekte sind:

  • Installation einer Photovoltaikanlage: Die Beratung erfolgte durch einen Fachbetrieb, der auf Basis der individuellen Daten des Vereinsgebäudes (Stromverbrauchsdaten und Nutzungsprofil, Dachneigung und -größe etc). eine passende PV-Lösung, ggf. unter Einbindung eines Batteriespeichers, erarbeitet hat. Das Angebot des Fachbetriebes berücksichtigt die Beratungsergebnisse und enthält auch eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Zusätzlich erläutert der Verein schriftlich seine Überlegungen und Ziele sowie evtl. zukünftig geplante Maßnahmen, die mit der PV-Anlage in Verbindung stehen (z.B. Wallboxen für die E-Autos der Vereinsmitglieder, Umstellung der Heizungsanlage auf Wärmepumpe).
  • Sanierung eines Vereinsgebäudes: Eine Energieberatung wurde von eine:r Architek:tin durchgeführt, der/die einen Beratungsbericht erstellte. Der Bericht umfasste die Zielsetzung der schrittweisen Sanierung, die Ermittlung des Ist-Zustandes, die Ermittlung der Einsparpotentiale, Maßnahmenvorschläge mit Variantenvergleich und eine Kostenschätzung unter Berücksichtigung von Fördermitteln und Eigenleistung.
  • Sanierung eines Freibades: Nach einer Beratung durch eine:n Energieberater:in wurde ein Bericht mit Maßnahmenkatalog und Einsparpotenzialen erstellt. Ergänzt wurde dieser mit einer Berechnung zur Auslegung der neuen Pumpen und Angebote für eine Solarabsorberanlage zur Erwärmung des Beckenwassers.
  • Umrüstung einer Flutlichtanlage auf LED-Leuchten: Die Beratung erfolgte durch eine:n Fachplaner:in eines Herstellers, der eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erstellte. Zusätzlich wurde schriftlich erläutert, wie durch die Verwendung der bestehenden Masten Kosten gespart werden können und durch eine neue Ausrichtung der Platz blendfrei ausgeleuchtet werden kann.
Wir haben Angebote von Handwerksunternehmen, zählt das als Sanierungskonzept?

Nein, nur Angebote ergeben kein Sanierungskonzept. Sie können jedoch als Ergänzung mit eingereicht werden, wenn darin z.B. Angaben zur energetischen Qualität enthalten sind (z.B. U-Werte bei Fenstertausch oder Wärmeleitgruppe der Dämmmaterialien).

Müssen wir für die Bewerbung eine*n Energieberater*in beauftragen?

Es muss nicht zwingend jemand Externes für ein Sanierungskonzept beauftragt werden, wenn z.B. ein Vereinsmitglied über die entsprechende fachliche Qualifikation verfügt. Steht die Planung noch ganz am Anfang oder hat bisher noch keine Beratung stattgefunden, empfehlen wir, sich für die Kategorie „B – Sanierungsideen“ zu bewerben. Mit dem Preisgeld kann ein:e Expert:in für eine umfassende Beratung oder Planung beauftragt werden.

Eine Übersicht von Expert:innen in Ihrer Nähe erhalten Sie hier:

Übersicht Expert:innen

Wir planen eine einzelne Maßnahme umzusetzen, brauchen wir dafür ein Sanierungskonzept?

Ja. Auch wenn keine umfassende Komplettsanierung geplant wird, ist ein Konzept wichtig.

Westfalen Weser Geschäftsgebiet Netzkarte

Die Jurymitglieder Klima.Sieger

Heinz-Jörg Heinemann
Sachverständiger der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld für das Schornsteinfegerhandwerk

Prof. Dr. Martin Kesting
Professor für elektrische Messtechnik und Grundlagen der Regelungstechnik, Fakultät I - Elektro- und Informationstechnik, Hochschule Hannover

Lothar Nolte
Geschäftsführer Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen

Carolin Wicke
NRW.Klimanetzwerkerin, NRW.Energy4Climate

Andreas Speith
Geschäftsführer Westfalen Weser Netz

"Engagement und Ideen der Teilnehmer sind jedes Jahr beeindruckend. Es ist eine großartige Möglichkeit für Vereine, sich finanzielle Mittel für energetische Verbesserungen zu sichern." Uta Wolff
Veranstaltungs-Management Westfalen Weser
Bild Andreas Speith Geschäftsführer Westfalen Weser
"Mit dem Wettbewerb möchten wir ehrenamtliches Engagement und Umweltschutz verbinden. Das große und vielfältige Engagement der Vereine möchten wir für das wichtige Ziel Klimaschutz nutzen und aktivieren." Andreas Speith
Geschäftsführer Westfalen Weser

Chance, um nachhaltige Ideen zu finanzieren

"Das Besondere ist, dass Vereine mit dem Preisgeld befähigt werden, ihr Potenzial als Multiplikatoren für den Klimaschutz vor Ort auszuschöpfen." Carolin Wicke
NRW.Klimanetzwerkerin, NRW.Energy4Climate
Bild Herr Nolte "Mit dem Klima-Sieger Wettbewerb wird das Thema Energiewende weiter in die Breite der Bevölkerung getragen." Lothar Nolte
Geschäftsführer Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen
"Vereinsarbeit ist sehr wichtig für die Gesellschaft. Wenn dies mit regenerativer Energieerzeugung kombiniert und durch Preisgelder honoriert wird, ist das eine große Motivation." Prof. Dr. Martin Kesting
Professor für elektrische Messtechnik und Grundlagen der Regelungstechnik, Hochschule Hannover
"Die Förderung des Ehrenamtes in Verbindung mit dem schonenderen Einsatz der Ressourcen ist genial." Heinz-Jörg Heinemann
Sachverständiger der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld für das Schornsteinfegerhandwerk